4 Tipps für Ihr Empfehlungsmarketing auf Social Media

EMPFEHLUNGSMARKETING IM SOCIAL WEB

Freunde-Werben-Freunde (FWF), Member gets Member (MGM), virales Marketing oder im Volksmund genannt Mundpropaganda sind alles nur Synonyme für Empfehlungsmarketing. Das Prinzip ist fast so alt wie der Mensch selbst: Eine Dienstleistung oder ein Produkt wird einem/er Freund/in weiterempfohlen - ein Grundbestandteil des Marketings, das Chancen und Risiken bietet.

Empfehlungen sind persönlich

Das klassische Modell des Empfehlungsmarketings basiert darauf persönlich weiterzuempfehlen. Sehr effektiv, aber langsam. Durch Social Media erlebt das Empfehlungsmarketing jedoch einen wahren Boost: Tweet’s, Post’s, Pin’s, Share’s, Blogs, Vlogs oder über die entstandenen Influencer sind nur einige Möglichkeiten online zu empfehlen. Binnen eines Moments ist es möglich mehreren Tausend Menschen zu empfehlen. Insgesamt sprechen 87 % der erwachsenen Jugendlichen unter 25 eine Empfehlung für Produkte und Marken online aus.

Statistik über Empfehlungen Online

 

Unter allen Empfehlungen ziehen dabei mehr als die Hälfte, die Empfehlung eines Freundes der Empfehlung eines Influencers vor!

Das zeigt, dass die Konsumenten kritischer gegenüber Empfehlungen geworden sind und mehr hinterfragen: Woher stammt die Empfehlung und ist sie echt (authentisch)? Zeitgleich sinkt damit auch das Vertrauen in Influencer, denn mittlerweile hat jeder das Geschäftsmodell erkannt und es ist schwerer geworden zu differenzieren, ob die Empfehlung echt oder gekauft ist. Beispiele, wie Influencer es nicht machen sollten, haben wir schon einmal betrachtet: https://www.goldmarie-friends.de/de/blog/influencer-marketing/

 

Wie können Sie Ihr Empfehlungsmarketing auf Social Media ausbauen?

 

1. Bringen Sie authentische Empfehlungen von Offline zu Online

Bitten Sie Ihre Kunden um ein Statement und stellen Sie es ins Netz. Echte Statements von echten Menschen sind echte Empfehlungen. Dazu gehört zum Beispiel eine Bewertung, ein hochgeladenes Bild oder ein Erfahrungsbericht. Je mehr desto besser, denn damit erhöhen Sie nicht nur Ihre Glaubwürdigkeit, sondern auch Ihre eigene Reichweite. Zudem empfiehlt es sich im Beschwerdemanagement zu üben. Bereiten Sie sich gegen Hetzer, Hater und negative Kommentare vor. Wirken Sie professionell entgegen und ziehen Sie einen Nutzen daraus.

 

2. Bieten Sie der Gemeinschaft Incentives

Geben Sie Ihren Fans und Followern Anreize, die begeistern. Incentivieren Sie Personen, die sich “öffentlich” zu Ihrer Marke bekennen und erhöhen sie dadurch Ihre Reichweite. Denn auf Social Media ist jede Art von Interaktion Werbung für Sie. Gängige Beispiele sind Vergünstigungen, exklusive Insider-Informationen oder Gewinnspiele, wie sie viele Shops betreiben - Sie finden zahllose Ideen im Netz. Wir empfehlen Ihnen sich mit dem spannenden Thema "Gamification" auseinander zu setzen!

 

3. Vereinfachen Sie den Share-Prozess

Implementieren Sie sämtliche Share-Button auf Ihrer Website, um das Teilen und empfehlen so einfach wie möglich zu gestalten. Share-Button lassen den Word-of-Mouth-Effekt (die Weiterempfehlung) sehr einfach beschleunigen. Das Wichtigste: Halten Sie die Button präsent und nicht irgendwo in der Fußleiste unten rechts versteckt.

 

Kongruent auf Social Media

4. Seien Sie stimmig im Netz

 

Die Zeiten sind vorbei, in denen nur aus einer oder zwei Plattformen Informationen gezogen werden. Facebook und Twitter sind nicht mehr allein und das wissen auch Konsumenten. Sie suchen kanalübergreifend Informationen und bilden sich über mehrere Plattformen hinweg eine Meinung. Halten Sie das Bild Ihres Unternehmens/ Ihrer Produkte/ Ihrer Dienstleistung auf Social Media kongruent und pflegen Sie die Kanäle kontinuierlich.

 

Shareprozess auf der Website

 

 

Zusammenfassend geht Social Media und Empfehlungsmarketing Hand in Hand. Denn das Kommunizieren, Teilen und lautstarke Bewerten macht das Social Web aus. Sei es im positiven, als auch im negativen Sinne.

Beachten Sie jedoch, dass das Empfehlungsmarketing auf Social Media nur einen Teil der gesamten Strategie ausmachen sollte und erst im richtigen Zusammenspiel mit anderen Promotionmaßnahmen seine volle Stärke entfalten kann!

 

Über den Autor

Hani ist unser versierter "Growth Hacker", studiert Sportmarketing und trinkt Wasser aus Krügen.

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