B2B vs. B2C Loyalty

Unterschiedliche Anforderungen an Kundenbindungsprogramme

Unternehmen haben andere Anforderungen an ein Produkt, einen Service oder eine Dienstleistung als ein Endverbraucher. Deshalb ist es nicht nur im Marketing wichtig, die Unterschiede zwischen B2B und B2C zu kennen, sondern auch gerade für die Kundenbindung und Kundentreue entscheidend - und damit für die Wahl des passenden Bonusprogramms.

In unserem Wiki kann man die allgemeinen Definitionen für B2B und B2C nachlesen. Der folgende Artikel erklärt die grundlegenden Unterschiede von B2B und B2C für die Kundenbindung.

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B2C Loyalty: Emotionaler als man denkt

Ein B2C-Kauf ist viel emotionaler als man auf den ersten Blick vielleicht annimmt. Normale Verbraucher sind in ihrer Kaufentscheidung meist spontan und erwerben ein Produkt, ohne viel darüber nachzudenken. Dies liegt zum einen daran, dass der Verbraucher mit seinem Kauf kein besonders großes Risiko eingeht.

B2B Loyalty: Dauert länger und mehrere Personen sind involviert

Auch im B2B gibt es immer eine Art Emotion, da auch hier wie im B2C Menschen involviert sind. Jedoch werden hier Entscheidungen nicht impulsiv auf der Grundlage eigener Bedürfnisse und Wünsche getroffen, sondern ein Unternehmen prüft einen Kauf, einen Service oder eine Dienstleistung sorgfältig - und das meist auf mehreren Instanzen. Dies liegt darin, dass das Risiko hier meist größer ist, und bei einer schlechten Entscheidung das Unternehmen, Mitarbeiter und andere Beteiligten beeinträchtigen. 

Zudem sind B2B-Verkaufszyklen länger und mehr Personen involviert. Diese wollen vor dem Erwerb möglichst viele Informationen über das Produkt oder die Dienstleistung in Erfahrung bringen. 

Das heißt, dass B2B-Loyalität länger dauern kann. Während B2C-Kunden häufig und unterschiedlich einkaufen, gibt es viele Unternehmen, die seit mehreren Jahren mit demselben Lieferanten zusammenarbeiten. Es ist also wichtig, echte und nachhaltige Loyalität zu schaffen.

Richten Sie Ihr Kundenbindungsprogramm passend aus 

Im B2C-Bereich sind Beziehungen wichtig, deswegen sollte ein passendes Kundenbindungsprogramm Wert auf Personalisierung legen. Customer Centricity ist hier das passende Stichwort, denn Personalisierung heißt den Teilnehmer in den Mittelpunkt zu stellen. Die Kundenbedürfnisse haben sich geändert und deshalb müssen Programme den neuen Erwartungshaltungen aktiv begegnen. Anerkennung und Engagement führen zum Ziel im B2C-Bereich.

 

Auch im B2B-Bereich ist die Beziehung essentiell. Durch regelmäßigen Kontakt, eine umfangreiche Kommunikation, Veranstaltungen und eine breite Auswahl an Incentives, kann sichergestellt werden, dass Unternehmen auf den neuesten Stand gebracht werden und sich abgeholt fühlen. Ebenso sollte das Kundenbindungsprogramm das Unternehmen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen.

Haben Sie weitere Fragen? Kontaktieren Sie und und wir helfen Ihnen gerne jederzeit weiter.

Über den Autor

Melanie Göttler studiert "irgendwas mit Medien", ist großer Harry-Potter-Fan und nebenbei für uns immer auf der Suche nach interessanten News und Trends im World Wide Web - Expelliarmus! 

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